Aktuelles

November / Dezember die Sonne tritt in das Zeichen Schütze

Vom 22. November bis zum 22. Dezember leben wir in der Schütze-Energie.

Haben sich die Lebensenergien in der zurückliegenden Skorpion-Zeit auf den tiefsten Grund der Seele zurückgezogen, so treiben sie uns jetzt zum Aufbruch an. Wir wollen „das Alte und die Enge“ hinter uns lassen. Wir spüren eine Begeisterung für das Leben, wir wollen unterwegs sein, mit raumgreifenden Schritten oder am liebsten auf einem Pferd, einem abgeschossenen Pfeil (einer Vision von einem besseren Leben) schnell hinterher laufen.

Mit der Kraft der geistigen Vorstellung können wir uns aus der Finsternis - aus der vermeintlichen Ausweglosigkeit - befreien und uns aufmachen „zu neuen Ufern“. Das Lebensgefühl der Schütze-Zeit ist der weite Raum, das Unterwegssein. Wir sind getragen von einer Hoffnung die uns beflügelt. Wir wollen das Leben besser verstehen und suchen es im Abenteuer, in der Ferne, in der Philosophie und in den Religionen.


Oktober / November die Sonne tritt in das Zeichen Skorpion

“Denn wir haben hier keine bleibende Stadt, sondern die zukünftige suchen wir.“  (Hebräer 13)

                 Oktober / November im Zeichen Skorpion

Vom 23. Oktober bis zum 21. November leben wir in der Skorpion-Energie. Suchten die Lebensenergien in den vergangenen Monaten Beständigkeit in den verschiedensten Formen und Gestalten, so bescheren uns die gleichen Kräfte im Zeichen Skorpion die letzten "Dinge": die Vergänglichkeit und das Sterben. Sie zerstören in  uns die Illusion von  Ewigkeit, ewiger Jugend und Sicherheit. Alles was wir uns mühsam aufgebaut haben, der Besitz den wir angesammelt haben; alle Vorstellungen und Denkgebäude, unsere selbstherrliche Vernunft; alle  unsere Bestrebungen das Leben in den Griff zu bekommen: all dies gerät durch die Skorpion-Energie ins Wanken. Allein mit dem Ziel um daraus erneuert auf zu stehen.

“Ich hab´ ein Rendezvous mit dem Tod,
An einer Grenze, um die wir ringen,
Wenn Frühlingstage Schatten bringen,
Die Luft vom Duft der Apfelblüten schwer.
Ich hab´ ein Rendezvous mit dem Tod,
Zur sonnigen Frühlingstage Wiederkehr."

(Alan Seeger 1888 – 1916)